Mein 2. Yoga Retreat "Wo sich der Fuchs und Hase Gute Nacht sagen"

Veröffentlicht am 6. Oktober 2026 um 09:57

Warum diese Name?

Eigentlich hatte ich nie geplant, ein Yoga Retreat zu veranstalten. Ich selbst war nie auf einem und verspürte auch nie so einen Drang danach. Bei einem Spaziergang bei meinen Eltern in Tschechien, am Rand eines stillen Waldes, kam mir der Gedanke: Vielleicht ist genau so der richtige Ort für ein Yoga-Retreat. Abgelegen, ursprünglich, ruhig und mit der Natur verbunden. Mein Blick fiel da auf ein altes Haus hinterm Zaun. Es war keine große Villa, eher eine kleine wunderschön verlassene Gebäude. Gerade diese Einfachheit hat eine Idee in mir geweckt. Ich habe von meiner verrückten Idee, irgendwann mal ein Retreat zu machen, meiner Schwester erzhählt. Sie meinte nur ganz trocken: "Dann ruf doch da mal an!" - zack, Telefonnummer besorgt, angerufen, Sympathie sofort da. Und als ich dann das Gelände gesehen habe, war ich hin und weg. Wer hätte gedacht, dass so etwas Einfaches so viel auslösen kann? 

An diesem Ort habe ich eine starke Energie wahrgenommen - Etwas Bedenständiges, Ruhiges und Erdendes, das mich sofort überzeugt hat. 

Im September, wenn der Herbst beginnt und sich die Welt langsammer drehen sollte (tut die aber leider nicht) hat nun bereits zum zweiten Mal unser Retreat stattgefunden. Ein Wochenende, das Yoga als umfassendes Erleben versteht - als Miteinander, achtsame Gespräche, gemeinsames Lachen und stille Zeit für sich selbst - jensseits der reinen Asana-Praxis. Ich habe diesmal darauf geachtet, nicht zu viel Programm zu machen. Vielmehr sollte Raum entstehen, damit jede selbst entscheiden kann, was sie gerade braucht: Gemeinschaft oder Rückzug. Und es ist schön gelungen. eine wunderbare Gemeinschaft ist entstanden. Auch tiefe Momente in der Asanapraxis... Ich habe Mel  (Yogalehrerin) zum Retreat eingeladen, damit wir unterschiedliche Impulse setzen können und mehr als nur eine Perspektive auf Yoga erlebbar wird.  Mel hat uns an einem Nachmittag das Kundalini Yoga näher gebracht- wo ich selber ein berührendes Moment mit vielen Tränen erlebt habe. Auch Martina, mit ihrer Breathwork Session, hat uns in neue Erfahrungen geführt. Es war inspirierend, motivierend, stärkend und virbindend. 

.... genau, wir haben eine wunderbare Zeit miteinander verbtracht - mit Asanas auf der Matte, Mantras am Lagerfeuer, mit Tanz auf tolle Musik, gutem Essen, Wanderungen im Wald und ebenso stillen Moementen für sich selbst. Die Tier- bzw. Pferdemeditation, die wir mit Marketa (Besitzerin) und ihren Pferden erlebt haben, war besonders Kraftvoll und hat viele von uns berührt und bleibt noch lange in Nachklang. 

Ich bin zutiefst dankbar, dass aus diesem kleinen, verrückten Gedanken so viel Echtes und Berührendes wachsen dürfte... heilsam und stärkend für den Herbst und Winter. 

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